Veronika's Secret

Zillertaler Kaiserschmarrn

Wohl eine der beliebtesten Hüttenjausen bei uns im Zillertal ist der Kaiserschmarrn.
Wer liebt sie nicht, die fluffig lockere Süßspeiße mit dem royalen Namen?


Woher der Kaiserschmarrn seinen Namen hat, darüber ist man sich uneinig.
Gibt es doch mehrere mögliche Varianten.

Eines jedoch steht fest. Es hat mit unserem österreichischen Kaiser Franz Josef I. zu tun.
Somit dürfte das leckere Gericht in etwa im Mitte des 18. Jahrhunderts entstanden sein.

Die am meist verbreitete Geschichte ist, dass in der kaiserlichen Küche einmal der Palatschinken etwas zu dick ausgefallen wäre den der Kaiser mit den Worten: 
"Na geb' er mir halt her den Schmarrn, den unser Leopold da wieder zusammengekocht hat" kommentierte.

Eine andere Variante erzählt, dass Kaiser Franz Josef I von einem Senn ("Kaser" im Dialekt) auf einer Jagdhütte einen "KASERschmarrn" serviert hatte bekommen. Dieser schmeckte ihm so gut, dass er ihn kurzerhand in "KAISERschmarrn" umtaufte.

Kaserschmarrn oder Kaiserschmarrn, mit oder ohne Rosinen, zum Apfel- oder Zwetschken-Kompott ist jedem selbst überlassen.

Damit Ihr Zuhause nicht auf das typisch österreichische Gericht verzichten müsst, stellen wir euch hier unser Lieblingsrezept vor:

Zutaten für 4 Portionen:

5 Stk Eier
350 ml Milch
180 g Mehl
1 Prise Salz
2 EL Zucker
90 g Rosinen (je nach Geschmack)
1 Stk Zitrone (Schale abreiben)
1 EL Butter
2 EL Staubzucker

Schritt 1:

Das Eiklar vom Eigelb trennen

Schritt 2:

Milch, Eigelb, Salz, 1 EL Zucker und die abgeriebene Zitronenschale in einer Schüssel miteindander verrühren.

Schritt 3:

Das Mehl unter ständigem Rühren in die Schüssel einbröseln lassen bis eine teigige Masse entsteht. (Zu flüssig, mehr Mehl - zu dick, etwas Mineralwasser)

Schritt 4:

Bei Bedarf die Rosinen einrühren. Wer mag, kann auch einen Schuss Rum dazugeben.

Schritt 5:

Das Eiweiß in einer separaten Schüssel zu Schnee schlagen und vorsichtig unter die Teigmasse heben.

Schritt 6

Butter in einer Pfanne zergehen und heiß werden lassen. Dann den Teig eingießen und bei mittlerer Hitze den Teig gold-gelb braten, mit Gabeln oder Löffel in Stücke zerreißen und immer wieder wenden bis alle Seiten eine gleichmäßige gold-gelbe Farbe haben.

Schritt 7: 

Zum Schluss etwas Zucker zum Schmarrn geben, rühren und karamellisieren lassen.

Servieren:

Mit Staubzucker bestreuen und genießen.

Tipp:

Mit Apfelmus, Zwetschken-Kompott oder Preiselbeeren schmeckt der Kaiserschmarrn noch besser.

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Wir wünschen viel Spaß beim nachkochen und freuen uns auf Eure Erfahrungen!

Auf einen Blick